Sohn von Königin Mette-Marit

Berufung zugelassen! Marius-Fall wird neu verhandelt

Das Berufungsgericht stellt sich gegen die Staatsanwaltschaft. Für Marius Borg Høiby beginnt der Prozess von vorne.
Heute Entertainment
10.09.2026, 11:23
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Marius Borg Høiby (29) bekommt eine zweite Chance vor Gericht. Norwegens größtes Berufungsgericht hat die Berufung des Sohnes von Königin Mette-Marit (53) in vollem Umfang zugelassen, wie mehrere norwegische Medien übereinstimmend berichten.

Neu bewertet werden damit nicht nur das Strafmaß, sondern auch die Schuldfrage. Der komplette Fall wird also noch einmal aufgerollt. Ein Termin für den neuen Prozess steht bislang nicht fest.

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"Wie erwartet"

Für sein Verteidigerteam kommt die Entscheidung nicht überraschend. "Wie erwartet wurde die gesamte Berufung zugelassen", sagte Anwalt Petar Sekulic dem norwegischen Rundfunk NRK. Die Staatsanwaltschaft hatte sich öffentlich gegen eine Neuverhandlung ausgesprochen und ist damit abgeblitzt.

Im Juni hatte das Osloer Bezirksgericht Marius in 34 von 40 Anklagepunkten schuldig gesprochen und zu vier Jahren Haft verurteilt, unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht, Misshandlung in einer engen Beziehung, Körperverletzung und mehrfacher Verstöße gegen ein Kontaktverbot.

In zwei weiteren Vergewaltigungsfällen sah das Gericht die Vorwürfe als nicht erwiesen an. Marius bestreitet die Vorwürfe von Beginn an, das Urteil ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung.

Es könnte auch schlimmer für ihn ausgehen

Der Zeitpunkt trifft das Königshaus hart. Erst am Mittwoch hatte Norwegen bei einem Staatsbegräbnis in Oslo von König Harald V. (89) Abschied genommen, nun beherrscht wieder der Fall Høiby die Schlagzeilen.

Und die Neuverhandlung birgt für Marius ein Risiko. Im ersten Prozess hatte die Anklage mehr als sieben Jahre Haft gefordert. Bei einem neuen Verfahren dürfte sie erneut deutlich über den bisherigen vier Jahren ansetzen.

red,10.09.2026, 11:23
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