Bestellte Corona-Masken aus China nicht brauchbar

500.000 Atemschutzmasken für Südtirol, die mit einer AUA-Maschine aus China geholt wurden, waren nicht zu gebrauchen.
Als die Lieferung Ende März am Flughafen Wien-Schwechat einlangte ("Heute" hat berichtet), führte das Rote Kreuz eine Sichtkontrolle der Masken durch – und wurde offenbar stutzig. Eine daraufhin vom Wirtschaftsministerium durchgeführte Qualitätskontrolle ergab, dass die 500.000 Masken undicht sind.



Wie das Südtiroler Online-Portal "Salto.bz"berichtet, waren bei den angeblichen Schutzmasken im Bereich der Wangen deutliche Lücken zu erkennen. Beim Anlegen der Masken sei "ein Dichtsitz im Bereich des Kinns und der Wangen nicht möglich". Eine FFP2-Maske muss 95 Prozent der Partikel in der Einatemluft filtern, eine FFP3-Maske 98 Prozent. Ansonsten liegt Etikettenschwindel vor.

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