Bestes Sushi-Restaurant muss Sterne abgeben

Das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete, weltweit beste Sushi-Restaurant verliert seine Platzierung. Nicht die Qualität ist der Grund.
Das beste Sushi-Restaurant der Welt, Sukiyabashi Jiro, das seinen Sitz in Tokyo hat, verliert seine drei Michelin-Sterne. Das wurde gerade in der japanischen Hauptstadt verkündet. Grund für die Entscheidung sei nicht die Qualität, sondern die Exklusivität des Lokals.

"Wir haben erfahren, dass Sukiyabashi Jiro keine Reservierungen mehr von der Öffentlichkeit entgegennimmt. Dadurch entspricht das Restaurant nicht mehr unseren Regularien", teilte eine Sprecherin von Michelin mit.



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Exklusives Ambiente mit zehn Sitzplätzen

Für die Öffentlichkeit verliere es so seine Zugänglichkeit, weil es schwerer würde einen Sitzplatz zu bekommen. Ein Kriterium unter den Michelin-Restaurants sei auch die Möglichkeit, Reservierungen vorzunehmen. Aufgrund des Platzmangels sei eine Änderung der Situation eher unwahrscheinlich. Im Lokal gibt es nur zehn Sitzplätze.



Außerdem müsse man bereit sein, umgerechnet 333 Euro für ein Menü des Küchenchefs zu investieren. Diese Methoden wenden sich eher an ein betuchtes Stammklientel als an interessierte Kulinarik-Fans oder Touristen.

Über den dortigen Sushi-Meister gibt es eine Netflix-Dokumentation namens "Jiro Dreams of Sushi". Internationale Bekanntheit erreichte das Lokal jedoch vor allem durch den Besuch von Barack Obama im Jahr 2015, der sich dort mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe zum Abendessen traf.

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