Tadej Pogacar dominierte die Tour de Romandie nach Belieben, gewann vier von fünf Etappen und sicherte sich auch klar die Gesamtwertung. Sportlich ließ der Tour-de-France-Sieger der Konkurrenz keine Chance.
Dennoch sorgt ausgerechnet die vierte Etappe für Diskussionen im Feld. Fahrer aus einer Ausreißergruppe werfen den Organisatoren vor, indirekt zugunsten Pogacars eingegriffen zu haben.
Konkret geht es um TV-Motorräder, die dem Hauptfeld durch Windschatten geholfen haben sollen. Valentin Paret-Peintre kritisierte: "Wenn die Organisatoren wollen, dass Pogacar gewinnt, ist es ihre Entscheidung."
Auch Louis Vervaeke ärgerte sich über den Zeitverlust: "Wir haben 50 Sekunden in fünf Kilometern verloren. Es ist immer die gleiche Geschichte." Besonders bei Gegenwind könne das entscheidend sein.
Bahrain-Teamchef Roman Kreuziger legte nach: "Wir führen Dopingtests durch, um Betrüger zu finden. Aber die Motorräder zu seinem Vorteil zu nutzen, ist auch eine Form des Betrugs." Pogacars Dominanz bleibt dennoch unbestritten.