Wie berichtet kam es am Sonntag kurz nach 19 Uhr auf der Südostautobahn (A3) am Knoten Guntramsdorf zu einem heftigen Unfall, bei dem ein Auto in Flammen aufging. Bei Ankunft der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neudorf war der Mini bereits in Vollbrand gestanden.
Vom Lenker fehlte indes jede Spur. Die Polizei konnte den mysteriösen Unfall aber rasch aufklären. Der Lenker, ein 38-jähriger Wiener, war zuerst gegen die Betonleitwand links, dann gegen die Randleitschiene rechts gekracht und wurde auf die Fahrbahn zurückgeschleudert, wo er mittig gegen die Fahrtrichtung zum Stillstand kam.
Er hat dann seine persönlichen Dinge geschnappt und sich einfach zu Fuß über eine Böschung aus dem Staub gemacht. Beim Unfall dürfte er glimpflich und augenscheinlich unverletzt davongekommen sein.
Die Polizei konnte den Mann aber rasch ausfindig machen und schnell war dann auch klar, wie es zu dem spektakulären Unfall hatte kommen können und warum der Wiener davongelaufen war: Ein Alkotest ergab satte 2 Promille.
Die Autobahn war für die Bergungsarbeiten rund zwei Stunden gesperrt. Auf den 38-Jährigen kommen zahlreiche Anzeigen zu, seinen Führerschein ist er los.