Betrunkener ließ sich mit Luftdruckgewehr anschießen

Die beiden betrunkenen Männer "spielten" mit einem Luftdruckgewehr herum.
Die beiden betrunkenen Männer "spielten" mit einem Luftdruckgewehr herum.iStock/Symbolbild
Zwei Freunde (19, 22) wollten ausprobieren, wie es sich anfühlt, mit einem Luftdruckgewehr angeschossen zu werden. Eine OP im Spital war die Folge.

"A bsoffene Gschicht" - so könnte man den Vorfall Sonntagabend in einer Wohnung in Pramet (Bez. Ried/I.) wohl am besten zusammenfassen. 

Zwei Freunde (22, 19) tranken in der Wohnung des Jüngeren gemeinsam ein paar Bier und schossen dabei zum Spaß mit einem Luftdruckgewehr herum. Schon stark alkoholisiert hatten die beiden dann laut Polizei gegen 18.30 Uhr die fatale Idee. Sie wollten erproben, wie es sich anfühlt, wenn man von einem Luftdruckgewehr angeschossen wird.

Gesagt, getan: Der 19-Jährige schnappte sich das Gewehr und schoss zwei Mal auf seinen Freund. Mit dessen Einverständnis, wie die Polizei in einer Aussendung schreibt. Die Projektile blieben dabei stecken. Getroffen wurde er laut Polizei im Rücken und in der Kniekehle.

Aufgrund starker Schmerzen entschied sich der Angeschossene dann aber doch für den Gang ins Spital. Dort musste er auch prompt operiert werden.

Polizisten stellten daraufhin das Gewehr in der Wohnung des Schützen sowie die Munition sicher. Ein Alkotest beim 19-Jährigen ergab 2,02 Promille. Ein Waffenverbot wurde ausgesprochen. Der Schütze wird wegen schwerer Körperverletzung angezeigt.

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