Der Belgier traf seine endgültige Entscheidung während eines Surf-Urlaubs in Marokko. "Mir wurde klar, dass ich Biathlon aus den falschen Gründen weiterführte – eher aus Gewohnheit und weil ich mich nicht auf das vorbereitet hatte, was als Nächstes kommen würde", erklärte Beauvais.
Deshalb zog der 25-Jährige einen Schlussstrich. "Wenn ich weitergemacht hätte, hätte ich nicht meine volle Leistung bringen können. Mir wurde klar, dass ich aufhören musste", begründete der Belgier sein frühes Karriereende.
Trotz seines Abschieds blickt Beauvais mit großer Dankbarkeit auf seine Laufbahn zurück. "Ich habe mein Leben in vollen Zügen genossen. Ich bereue meine Entscheidung, zehn Jahre lang für Belgien zu starten, kein bisschen", sagte der Olympia-Teilnehmer von Peking 2022. Besonders die Winterspiele und viele weitere Momente würden ihm für immer in Erinnerung bleiben.
Dem Biathlonsport bleibt Beauvais dennoch erhalten. Künftig schlägt er ein neues Kapitel als Trainer auf und übernimmt beim Sportclub Méribel die Nachfolge von Robin Baudin.