10 Brauereien insgesamt

Bier-Alarm auch im Burgenland – Verkäufe sinken stark

Die Österreicher trinken weniger Bier. Brauereien kämpfen mit Rückgängen, während neue Trends Hoffnung machen.
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23.03.2026, 15:33
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Die heimische Bierbranche steht unter Druck. Im Vorjahr ist der Absatz um rund sieben Prozent zurückgegangen. Ein Grund: Die Menschen gehen seltener ins Gasthaus. Auch das neue Dosenpfand sorgt dafür, dass weniger Bier in Dosen verkauft wird.

Ein Beispiel ist Golser Bier. Dort spürt man die Entwicklung ebenfalls, wenn auch etwas abgeschwächt. "Uns ist glücklicherweise etwas besser gegangen. Wir haben nur – unter Anführungsstrichen – einen Rückgang von 4,8 Prozent, konnten dies aber mit anderen und alternativen Produkten ganz gut abfedern", sagt Geschäftsführer Markus Sautner im ORF.

Ein Hoffnungsschimmer ist alkoholfreies Bier. Die Nachfrage steigt seit Jahren, Golser setzt bereits seit acht Jahren auf diese Sparte. Im Vorjahr wurde das alkoholfreie Bier des Unternehmens sogar mit dem Staatsmeistertitel ausgezeichnet.

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Doch nicht überall herrscht Zufriedenheit. Kritik kommt aus Kobersdorf. Braumeister Peter Döllinger sieht vor allem die Preispolitik im Handel kritisch. Große Brauereien würden Bier in Supermärkten mit starken Aktionen anbieten - zum Nachteil der Wirte. "Es ist ein Unterschied, ob ich 15 Euro für die Kiste zahle oder 30. Aber im Endeffekt tue ich dem Unternehmen nichts Gutes, wenn ich so differenziere. Und der Wirt finanziert im Endeffekt das, was ich im Handel nicht verdiene", so Döllinger.

Für Konsumenten zeigt sich die Entwicklung vor allem im Gasthaus: Für ein Krügerl werden dort inzwischen bis zu sechs Euro verlangt.

Im Burgenland gibt es insgesamt zehn Brauereien, viele davon sind kleine Betriebe. Sie kämpfen nun mit den gleichen Problemen wie die großen Player der Branche.

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