Pressekonferenz angekündigt

Bierpartei wird wohl bei Nationalratswahl antreten

2024 wählt Österreich einen neuen Nationalrat. Gut möglich, dass auch die Bierpartei auf Bundesebene erneut ihr Glück versuchen wird. 

Michael Rauhofer-Redl
Bierpartei wird wohl bei Nationalratswahl antreten
Bierpartei-Chef Dominik Wlazny. Am Donnerstag (18.01.2024) wird er ein Statement bezüglich der Nationalratswahl abgeben.
Karl Schöndorfer / picturedesk.com

Schon 2019 trat die Bierpartei zur Nationalratswahl an. Weil sie aber nur in Wien die notwendigen Unterstützungserklärungen hatte und folglich nur in der Bundeshauptstadt antreten durfte, wurde der Einzug in den Nationalrat deutlich verpasst. Seither gelang der Partei der Einzug in mehrere Wiener Bezirksparlamente – und auf Bundesebene landete Parteichef Dominik Wlazny bei der Bundespräsidentschaftswahl mit 8,3 Prozent der gültigen Stimmen an dritter Stelle. Geschlagen wurde er damals nur von Amtsinhaber Alexander Van der Bellen und FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz. 

BPÖ-Statement am Donnerstag

Nun kündigte die Bierpartei eine Pressekonferenz unter dem Titel "Stellungnahme der Bierpartei zur Nationalratswahl 2024" an. Beobachter vermuten, dass Parteichef Wlazny ein erneutes Antreten – oder zumindest das Bemühen darum – verkünden wird. Denn weil die BPÖ aktuell nicht im Nationalrat vertreten ist, müsste sie insgesamt 2.600 Unterstützungserklärungen abgeben. Dabei ist es notwendig, in den Bundesländern folgende Anzahl von Unterstützungserklärungen beizubringen:

Notwendige Anzahl an Unterstützungserklärungen

  • Burgenland und Vorarlberg: je 100 Personen
  • Kärnten, Salzburg und Tirol: je 200 Personen
  • Oberösterreich und Steiermark: je 400 Personen
  • Niederösterreich und Wien je 500 Personen

Aktuellen Umfragen zufolge dürfte sich die BPÖ berechtigte Hoffnungen auf einen Einzug in den Nationalrat machen. Zuletzt lag man in derlei Befragungen etwa bei rund drei Prozent. Für den Einzug in den Nationalrat sind vier Prozent der gültigen Stimmen notwendig. 

Neues Studioalbum mit Turbobier

Dominik Wlazny betreibt sei einigen Wochen auf seinem Youtube-Kanal die Kategorie "Red' ma drüber", in der er aktuelle politische Themen aufgreift und zum Diskurs anregt. Die nächsten Wochen werden für Wlazny jedenfalls ereignisreich. Auch mit seiner Punkband Turbobier startet der Simmeringer mit seinem Alter Ego Marco Pogo in Kürze voll durch. Das insgesamt vierte Studioalbum "Nobel geht die Welt zugrund" erscheint kommende Woche am 26. Jänner. Im Anschluss daran kommt es zu einer Europatournee mit 20 Konzerten in Deutschland, Italien, der Schweiz, Tschechien und Österreich.

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