Finale im Bierwirt-Prozess gegen Sigrid Maurer

Die Beschuldigte Grüne Klubobfrau Sigrid Maurer (L) und der Kläger (Archivfoto). Am Mittwoch 17.02.2021 wird der Prozess fortgesetzt.
Die Beschuldigte Grüne Klubobfrau Sigrid Maurer (L) und der Kläger (Archivfoto). Am Mittwoch 17.02.2021 wird der Prozess fortgesetzt.HERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com
Der Bierwirt-Prozess gegen Sigrid Maurer geht in die nächste - vielleicht letzte - Runde. Auch heute bleibt unklar, ob Zeuge Willi erscheinen wird.

Am heutigen Mittwoch wird am Wiener Landesgericht der Prozess gegen die Grüne Klubobfrau Sigrid Maurer fortgesetzt, die ein Bierwirtwegen übler Nachrede geklagt hatte. Sie hatte diesem unterstellt, ihr Ende Mai 2018 via Facebook obszöne Privatnachrichten geschickt zu haben, was Maurer selbst über ihren Twitter-Account publik machte. Zuletzt hatte der Bierwirt behauptet, die Nachrichten habe ein gewisser "Willi" vom PC in seinem Lokal verfasst, er sei dafür nicht verantwortlich.

Ein Bekannter aus dem Umfeld des Gastronomen mit dem passenden Vornamen konnte in weiterer Folge ausgeforscht werden. Ob dieser mit den Nachrichten etwas zu tun hat, ist bisher ungeklärt. Gesichert ist, dass ein Mann namens Wilhelm aus dem Bekanntenkreis des Wirten eine Zeugenladung zugestellt bekommen hat, wie es seitens des Landesgerichts auf Anfrage der APA hieß.

Neuer Rechtsbeistand

Ob der Zeuge bei Gericht erscheinen wird, wird sich zeigen. Fest steht, dass der Wirt mit einem neuen Rechtsbeistand zur Verhandlung kommen wird. Sein bisheriger Rechtsvertreter Adrian Hollaender ist dem Vernehmen nach nicht mehr als Rechtsanwalt tätig. An seiner Stelle wird der Lokalbetreiber nun vom Wiener Anwalt Gregor Klammer juristisch unterstützt.

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