Biontech senkt Infektionsrisiko nach 2 Wochen deutlich

Hector Amezcua / AP / picturedesk.com
In Israel erhielten bereits 1,9 Millionen Menschen eine erste Impf-Dosis. In einer Studie konnten Wissenschaftler nun prüfen, wie schnell sie wirkt.

Wissenschaftler in Israel haben untersucht, wie schnell der Impfstoff von Biontech und Pfizer wirkt. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet über eine vorläufige Studie der größten israelischen Krankenkasse Clalit. Jene kommt zu dem Ergebnis, dass allein die erste Impfdosis des Pfizer-Biontech-Vakzins ab dem dreizehnten Tag nach der Impfung das Infektionsrisiko bereits um ein Drittel senkt.

Für die Studie wurden 200.000 erstgeimpfte Personen mit 200.000 noch ungeimpften Personen im Alter von über sechzig Jahren verglichen. Bis zum zwölften Tag nach der Impfunghätten sich keine Unterschiede zwischen den Gruppen gezeigt.

 Daraufhin hätten sich aber von den erstgeimpften Personen um 33 Prozent weniger mit Corona angsteckt als aus der anderen Gruppe ohne Impfung.

"Ermutigende Ergebnisse"

"Es handelt sich um vorläufige, aber ermutigende Ergebnisse", sagte der Medizinprofessor Ran Balicer, der zum Beraterkreis der Regierung gehört, gegenüber der Zeitung "Jediot Acharonot" am Mittwoch. Er sagte jedoch auch, die Studienergebnisse "deuten nicht auf vollen Schutz vor Infektion hin, nicht einmal siebzehn Tage nach Erhalt der (ersten) Impfung".

Unterdessen gab das israelische Gesundheitsministerium bekannt, dass siebzehn Prozent der derzeit schwer erkrankten Patienten zuvor bereits eine erste Impfung erhalten hatten. Das Gesundheitsministerium erklärte, dass eine erste Pfizer-Biontech-Impfung das Infektionsrisiko 14 Tage nach der Erstimpfung sogar um rund fünfzig Prozent hemme, hob gleichzeitig aber hervor, dass es sich dabei um vorläufige Daten handelt.

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