Coronavirus

Bis 70.000 Corona-Fälle pro Tag – neue Prognose ist da

Das Staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagement geht in seiner neuen Corona-Prognose von neuen Virus-Rekordwerten innerhalb einer Woche aus.

Rene Findenig
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Auch den Spitälern droht ein massiver Anstieg der Corona-Patienten innerhalb knapp mehr als einer Woche.
Auch den Spitälern droht ein massiver Anstieg der Corona-Patienten innerhalb knapp mehr als einer Woche.
ALEX HALADA / picturedesk.com

Eine 7-Tages-Inzidenz von 3.300 bis 5.400 Fällen je 100.000 Einwohner (mit einem Mittelwert von 4.100) nennt das Staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagement des Innenministeriums in seinem neuen Corona-Prognosebericht. Die vorhergesagten Corona-Fallzahlen klaffen dabei jedoch weit auseinander, nämlich von rund 42.400 bis hin zu knapp über 69.400 Neuansteckungen pro Tag. Möglich, sogar wahrscheinlich, werden neue Corona-Rekordzahlen aufgrund der Öffnung.

"Aufgrund der Öffnungsschritte vom 5. März"

Für die aktuelle Prognose werde "ein weiterer Anstieg des in der letzten Woche beobachteten Fallanstieges aufgrund der Öffnungsschritte vom 5. März erwartet", heißt es. Die geringste Inzidenz soll es dabei in Kärnten (2.400 bis 4.000), die höchste in der Steiermark (3.900 bis 6.900) geben. Der Bericht sagt dabei auch, dass die Reproduktionszahl bei beiden Omikron-Varianten, also BA.1 und BA.2, steige. Heißt: Beide Varianten gewinnen derzeit in Österreich an Fahrt.

Düster fällt auch die Belagsprognose für die Spitäler aus: Für den 30. März wird mit 295 Corona-Intensivpatienten und 3.904 Corona-Normalpatienten gerechnet. Zum Vergleich: Am Montag, dem 21. März, hält Österreich bei 217 Corona-Schwerkranken auf Intensivstationen und 2.860 auf den Normalstationen. "Die angegebenen Kapazitätsgrenzen sind vor dem Hintergrund zunehmender Personalausfälle aufgrund von Erkrankung und oder Isolation zu interpretieren", heißt es.

Auch immer mehr Personal soll ausfallen

Bedeutet kurz zusammengefasst: Auch immer mehr Personal wird ausfallen, was in den Spitälern zunehmend zum Problem wird. "Weiters unterscheidet die Belagsprognose nicht zwischen Personen, deren Hospitalisierung kausal auf COVID-19 zurückzuführen ist und Personen, die ursprünglich aufgrund einer anderen Diagnose hospitalisiert wurden", heißt es außerdem im neuen Prognosebericht der Experten.

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    HANS PUNZ / APA / picturedesk.com