Bis zu 80 % weniger Menschen in NÖ-Citys

Bild: picturedesk.com (Symbol)
591 erkrankte Niederösterreicher, 16 kranke Polizisten, leere Straßen, engagierte Behördenanrufe und Klopapier am laufenden Bande - der Montag in NÖ im Zeichen von Corona.
Das Coronavirus hat das größte Bundesland leider weiterhin fest im Würgegriff: Mit Montagnachmittag (Anm.: alle Zahlen Stand 17.45 Uhr) waren 591 Niederösterreicher mit COVID-19 infiziert. Sechs Patienten, mit Vorerkrankungen, erlagen der Viruserkrankung in Spitälern.

Mittlerweile sind bereits 16 Polizisten infiziert, am Sonntag waren es noch sechs gewesen („Heute" berichtete). Acht Dienststellen wurden im Kampf gegen Corona kurz gesperrt und desinfiziert.

Die Innenstädte von St. Pölten, Baden, Klosterneuburg oder Wr. Neustadt gleichen Geisterstädten. Laut einer Mobilfunkdatenanalyse waren am Samstag (21.3.) um bis zu 80 % weniger Bürger in den Citys unterwegs als am Samstag vor zwei Wochen (7.3.).

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. 250 Landesmitarbeiter rufen an

Die Bezirkshauptmannschaften setzen indes auf „contact tracing": „Derzeit arbeiten 250 Mitarbeiter des Landes daran, Kontaktpersonen zu indentifizieren und wenn notwendig Quarantäne zu verordnen", so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Laut Josef Kronister, BH-Chef von St. Pölten und Sprecher aller Bezirkshauptmannschaften, wird rigoros hinterhertelefoniert: „Bislang erfolgten rund 30.000 Telefonate in ganz NÖ. Alle positiv getesteten Personen und deren Kontakte werden angerufen."

Der Fels in der Corona-Brandung in NÖ: Der Bezirk Horn mit derzeit null Infizierten. „Ein Riesenglück", so die Erklärung des Bürgermeisters. Und ein beruhigendes Corona-Detail am Rande: In der Papierfabrik Ortmann wird derzeit Klopapier rund um die Uhr produziert ...

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