Bisexuelle haben nach Outing weniger Orgasmen

Im Sexleben bisexueller Personen reduziert sich das eigene Lustemfpinden oft dadurch, wenn sie Familie und Freunden von ihrer sexuellen Identität erzählen.
Sich zu outen scheint zumindest für bisexuelle Personen nicht unbedingt immer mit Vorteilen einherzugehen - wenigstens nicht wenn es um die eigene Befriedigung im sexuellen Erlebnis geht.

Eine Studie kommt zum Ergebnis, dass bisexuelle Menschen, nachdem sie sich geoutet haben, weniger Orgasmen haben. Wie ist dieser Zusammenhang zu erklären?

Die gesunkene Befriedigung scheint interessanterweise mit dem weniger negativen Selbstbild zusammenzuhängen. Forscher haben 142 Paare befragt, bei denen ein Partner bisexuell ist. Das Sexleben der Teilnehmer hatte sich verändert, nachdem sie sich im Kreis der Familie geoutet und ihre sexuelle Orientierung offen bekundet hatten.

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Ein negatives Selbstbild hat überraschender Weise positive Effekte. So empfinden bisexuelle Menschen, die sich nicht geoutet haben, ihr Sexleben als befriedigender. Ein häufiger Partnerwechsel wird damit in Verbindung gesetzt.

Schlecht dran scheinen auch heterosexuelle Frauen: Wie eine andere Studie ergeben hat, haben diese weniger Orgasmen als andere. So haben lesbische Personen unter den Frauen am häufigsten Orgasmen.

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