Nächster Dämpfer für den SK Rapid! Bei der vorübergehenden Rückkehr des Block Wests verloren die Hütteldorfer gegen den TSV Hartberg mit 0:2. Für die Hartberger war es ein besonderes Spiel, denn Trainer Manfred Schmid hatte vor der Partie seinen Rücktritt zum Sommer bekannt gegeben.
Den ersten Treffer der Partie erzielte Kapitän Jürgen Heil, der nach einem herrlichen Solo samt „Gurkerl” gegen Innenverteidiger Nenad Cvetkovic überlegt einschob (34.). Zuvor hatte Bendeguz Bolla einen Elfmeter ziemlich deutlich vergeben (23.). Für die Entscheidung sorgte Elias Havel, der nach einem Konter seinen 12. Saisontreffer erzielte (82.).
Für Rapid bedeutet die Niederlage das Ende jeglicher Meisterträume, der Rückstand auf den SK Sturm beträgt bei einem Spiel mehr vier Punkte. Zugleich wartet man seit nunmehr vier Spielen auf einen vollen Erfolg. Die Chance, es besser zu machen, gibt es am Sonntag, wenn man um 14.30 Uhr auf Salzburg trifft.
Der SK Rapid startete vor 18.000 Zuschauern jedoch spielbestimmend, ließ aber die nötige Durchschlagskraft vermissen. Die beste Chance vergab Andreas Weimann nach Vorarbeit von Nikolaus Wurmbrand (18.), ehe Bendegúz Bolla einen Elfmeter neben das Tor setzte (23.). Kurz darauf folgte die kalte Dusche: Jürgen Heil nutzte die erste echte Hartberger Offensivaktion nach einem herrlichen Solo zur Führung (34.). Rapid drängte auf die Antwort, doch Ercan Kara traf nur den Pfosten (39.).
Nach Wiederbeginn blieb Rapid bemüht, fand gegen die kompakte Defensive aber kaum Lösungen. Die beste Gelegenheit vergab erneut Kara, dessen Kopfball Hülsmann parierte (56.). Mit zunehmender Spielzeit erhöhten die Wiener den Druck, blieben jedoch im Abschluss zu harmlos. Die Entscheidung fiel schließlich nach einem Konter, den Joker Elias Havel eiskalt zum 0:2 abschloss (82.). Eine späte Rettungstat von Wilfinger gegen Kara verhinderte den Anschlusstreffer (86.), sodass Rapid am Ende mit 0:2 unterlag.