Zukunft ungewiss

Bittere Pleite eines beliebten griechischen Restaurants

Vor zwei Jahren eröffnet, wurde über das beliebte griechische Restaurant "Ikaros" in Greifenburg (K) nun ein Insolvenzverfahren eröffnet.
Österreich Heute
05.01.2026, 20:39
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Für Spezialitäten wie Thaliassina (Meeresfrüchtesalat), saftiges Gyros, würziges Bifteki sowie fein zubereitete Lamm- und Fischgerichte nahmen Gäste teils sogar eine Anreise aus Südtirol in Kauf. Doch jetzt ist – vorerst – Schluss.

Das beliebte griechische Restaurant "Ikaros" in Greifenburg (Bezirk Spittal an der Drau) musste Insolvenz anmelden. Das bestätigten sowohl der Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) in Klagenfurt als auch der Alpenländische Kreditorenverband AKV.

Nach derzeitigem Stand liegen noch keine konkreten Angaben zur Höhe der Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten des Unternehmens vor. Fix ist jedoch, dass bis zum 31. August des vergangenen Jahres drei Dienstnehmer im Betrieb beschäftigt waren.

Gläubiger können ihre Forderungen bis einschließlich 9. Februar innerhalb der gerichtlichen Anmeldefrist geltend machen.

Hinter dem Lokal stehen die beiden gebürtigen Griechen Miltiadis Dimitropoulos und Georgios Galanis, die vor mehr als zehn Jahren nach Kärnten kamen und in Klagenfurt ihren Lebensmittelpunkt fanden.

Vor rund drei Jahren eröffneten sie beim Fliegercamp das Restaurant "Ikaros".

Wie es mit dem Standort in Greifenburg weitergeht und ob eine Fortführung des Betriebs möglich sein wird, entscheidet sich im Zuge des Insolvenzverfahrens. Unabhängig davon sind die beiden Gastronomen auch Pächter des Badwirt Lemnos in Lienz.

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