BK Kern auf Regenbogenparade für Homo-Ehe

Als erster Bundeskanzler überhaupt sprach Christian Kern (SPÖ) am Samstag auf der Abschlusskundgebung der Regenbogenparade. Er bezeichnete es als "beschämend", dass es noch keine vollständige Gleichstellung von homosexuellen und heterosexuellen Menschen in Österreich gibt.

Als erster Bundeskanzler überhaupt sprach Christian Kern (SPÖ) am Samstag auf der Abschlusskundgebung der Regenbogenparade. Er bezeichnete es als "beschämend", dass es noch keine vollständige Gleichstellung von homosexuellen und heterosexuellen Menschen in Österreich gibt.

Vor Kerns Rede hatte sich der desginierte Bundesratspräsident Mario Lindner (SPÖ). Dann trat der Bundeskanzler auf die Bühne: "Mein Name ist Christian Kern. Ich bin hier, um mit euch für Toleranz und Vielfalt einzutreten", begann er. Aber erst nach minutenlangem Applaus des Publikums.

Na und?

Den historischen Moment, dass er als erster Regierungschef die "Vienna Pride" besuchte, tat er sympathisch ab: "Ja ich bin der Bundeskanzler und ich bin auf der Regenbogenparade, aber na und? Mein Gott, es ist 2016 und die Zeit dafür war überreif."

 

Ehe für alle

Kern hatte jedoch auch eine politische Ansage im Gepäck. Er betonte, gemeinsam mit der Community für die Gleichstellung von Homosexuellen einzutreten. Er nannte es "beschämend", dass es heutzutage noch keine vollständige Gleichstellung in Österreich gebe.

 

Kern: "In mir habt ihr einen Bündnispartner und es wird Zeit, dass dieser elende Zustand endlich aufhört. Ehe für alle."
— Julia Seidl (@julia_seidl)

Demo-Marathon

Die 21. Regenbogenparade stand am Samstag unter dem Motto "Grenzen überwinden" und im Zeichen der Opfer von Orlando.  Sie war nur eine von vielen Veranstaltungen auf der Wiener Ringstraße an diesem Tag. Eine Gegendemo und eine Demo gegen die Gegendemo fanden ebenfalls statt. Beim "Marsch für Jesus" am Heldenplatz sprach Außenminister .

 

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