Blau Weiß Linz: Auftrag für Stadion-Bau jetzt vergeben

So soll es aussehen, das Stadion auf dem Möbellager.
So soll es aussehen, das Stadion auf dem Möbellager.Stadt Linz/Atelier Mach
Jetzt ist es fix! Der Bau des neuen Donauparkstadions von Blau Weiß wurde an die Grazer Granit GmbH vergeben. 2023 soll die neue Arena fertig sein. 

Noch heuer im August soll auf der Gugl mit dem Bau des neuen Stadions für den LASK, der Raiffeisen-Arena, begonnen werden. Und auch bei Lokalrivale Blau Weiß Linz ist das Projekt "Neues Donauparkstadion" voll auf Schiene.

Dienstagabend wurde nämlich nach Ablauf der vergaberechtlichen „Stillhaltefrist“ der Totalunternehmerauftrag zur Errichtung des Donauparkstadions an die Bauunternehmung Granit GmbH aus Graz vergeben. Die Wiener Niederlassung der Granit wird das gesamte Bauwerk mit dem Möbellager des XXXLutz und den zusätzlichen Flächen zur gewerblichen Drittnutzung im Sockel und dem eigentlichen Stadion darauf bis zum Sommer 2023 errichten.

Das Unternehmen kennt die Umgebung bereits bestens, hat es doch auch bei der Errichtung der Bypässe für die VOEST-Brücke mitgewirkt.

Noch im Herbst sollen die Abbrucharbeiten der alten Anlage sowie die Bauvorbereitungen stattfinden. In dem vollwertigen Bundesligastadion mit einem Fassungsvermögen von 5.000 Zusehern soll Zweitligist Blau Weiß Linz ab der Saison 2023/24 seine Heimspiele dort austragen. Zudem sollen auch das Frauenteam Union Kleinmünchen sowie das österreichische Frauenfußballnationalteam ihre Spiele dort austragen. Die Linzer können das bestehende Spielfeld im heurigen Herbst noch für ihre Nachwuchsarbeit verwenden.

Kosten betragen 30 Millionen Euro

Auch Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ), bekennender Blau-Weiß-Fan, ist happy. Er sagt: "Die Errichtung des neuen Donauparkstadions bleibt im Zeitplan. Mit dem Sieger der Ausschreibung, der Grazer Granit GmbH bzw. ihrer Wiener Niederlassung, haben wir ein Unternehmen gewonnen, das durch die Mitwirkung an der Errichtung der Bypässe der Autobahnbrücke die künftige Baustelle bereits bestens kennt."

Der unmittelbar nächste Schritt liegt nun in der raschen Einreichung des Projekts zur Baugenehmigung, für die sich weiterhin der Entwurfsarchitekt Michael Mauch von der ARGE Gallister / Mauch / Margula verantwortlich zeichnen wird. 

Die Auftragssumme liegt mit 29,85 Millionen Euro innerhalb des im Gemeinderat festgelegten Kostenrahmens (inklusive der darin beschlossenen Bindung an die Entwicklung des Baukostenindex).

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