Blaue Linie als Gedenken an Londoner Terror-Opfer

Bild: PA via AP

Am Mittwoch ist beim Anschlag vor dem Parlament in London auch ein Polizist gestorben. Auf Facebook und Twitter drückten Zehntausende ihr Beileid aus.

Der Attentäter, der zuvor mit einem Auto auf der Westminster Bridge in eine Menschenmenge gerast war, erstach den Beamten mit einem Messer. Auf Facebook und Twitter drückten seither Zehntausende ihr Beileid aus. Der Ausdruck "Thin Blue Line" wurde dabei häufig verwendet.

Vier Tote, darunter der Attentäter und ein Polizist - das ist die blutige Bilanz des Terror-Anschlags vom Mittwoch in London. Auf den Tag genau ein Jahr nach der Terrorattacke in Brüssel (32 Tote) raste ein Attentäter in eine Menschenmenge und versuchte dann, ins Parlament vorzudringen. Bevor er von Polizisten erschossen wurde, gelang es ihm, einen Beamten mit einem Messer zu erstechen. Seither nehmen Nutzer auf Twitter und Facebook mit dem Hashtag "ThinBlueLine" Anteil am Schicksal des Verstorbenen. 



MT

— tina white (@jesjambag)

Der Ausdruck wird in Großbritannien, den USA und Kanada als Symbol für die Polizei verwendet und kann auch als Metapher für die Grenze zwischen Ordnung und Chaos interpretiert werden. Er wird häufig verwendet, um gefallenen Polizisten zu gedenken und geht ursprünglich auf die Phrase "Thin Red Line" zurück, die an eine heldenhafte Schlacht der Briten im Krim-Krieg erinnert.



Thoughts & prayers with

— Camilla G Hellman (@CamillaGHellman)

Auf den weiteren Todesopfern und Verletzten wurde auf der ganzen Welt gedacht. So blieb in Frankreich etwa am Mittwoch Abend der Eiffelturm ohne Beleuchtung - in London waren auch mehrere Franzosen unter den Verletzten.

(red)

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