Am Montag scheint im Südosten anfangs noch die Sonne, sonst ziehen bereits dichte Wolken durch und im Westen fällt Schnee, der sich entlang der Alpennordseite ausbreitet und ab Mittag jedoch in Regen übergeht. Auf den gefrorenen Böden kündigt sich nördlich der Alpen erhöhte Glättegefahr an! Am Abend bzw. in der Nacht verlagert sich der Schwerpunkt in den Osten des Landes, hier ist mit anhaltendem gefrierenden Regen zu rechnen!
"Von Montagnacht bis Dienstagnachmittag ist mäßiger gefrierender Regen zu erwarten. Dabei besteht erhöhte Glatteisgefahr", teilen die Wetter-Experten von UBIMET am Montag in einer Aussendung mit und warnen gleichzeitig vor mehrere Gefahren. Die Warnungen gelten für mehrere Bundesländer, darunter auch Wien (Favoriten und Donaustadt).
▶ Strommasten können durch die Vereisung umknicken, dadurch Gefahr von längeren Stromausfällen.
▶ Bäume können unter der Last des Eises zusammenbrechen.
▶ Starke Beeinträchtigungen oder Ausfälle im Schienen-, Flug- und Schiffsverkehr.
▶ Eisplatten oder Eiszapfen können von Hausdächern oder Bäumen abrutschen bzw. abbrechen und für Mensch, Tier und abgestellte Fahrzeuge zu gefährlichen Geschossen werden.
▶ Das öffentliche Leben kann für längere Zeit stark beeinträchtigt werden.
Es handelt sich hierbei um mögliche Auswirkungen, die von Wetterlage zu Wetterlage variieren können.
▶ Bleiben Sie möglichst zuhause.
▶ Meiden Sie die Nähe zu Bäumen und Überlandleitungen.
▶ Halten Sie einen Mindestabstand von zehn Metern zu etwaigen am Boden liegenden oder abgerissenen Stromleitungen.
▶ Treffen Sie rechtzeitig Vorkehrungen für einen längeren Stromausfall.
▶ Vorsicht vor fallendem Eis: Ist ein Aufenthalt im Freien unvermeidlich, so halten Sie Abstand zu Dächern oder Hausfassaden und gehen Sie keinesfalls unter eisbehangenen Bäumen hindurch.
▶ Wenn möglich, vergewissern Sie sich, ob kranke oder pflegebedürftige Menschen in Ihrer Nachbarschaft versorgt werden müssen.
Der Dienstag beginnt häufig mit Regen und vor allem im östlichen Flachland mit einer markanten Glatteislage. Tagsüber trocknet es allmählich ab, die Sonne zeigt sich aber kaum. Im Mostviertel und Wienerwald frischt vorübergehend mäßiger Westwind auf. Die Temperaturen steigen auf -1 bis +3 Grad, frostig bleibt es vor allem im Osten und im Waldviertel.
Am Mittwoch scheint im Bergland zumindest zeitweise die Sonne, abseits der Alpen halten sich hochnebelartige Wolken. Vereinzelt fällt daraus etwas Schneegriesel oder gefrierender Nieselregen, meist bleibt es aber trocken. Im Bergland weht leichter Südföhn, im Donauraum mäßiger Ost- bis Südostwind. Die Höchstwerte liegen zwischen -3 Grad unter dem Hochnebel im Nordosten und +5 Grad in den Föhnregionen.
Am Donnerstag überwiegen die Wolken, zeitweise regnet es ein wenig. Die Sonne zeigt sich am ehesten in den Voralpen ab und zu. In der Früh besteht vereinzelt noch Glatteisgefahr, tagsüber wird es mit 0 bis +6 Grad etwas milder.