Sturmtief "Elli" lenkt Samstagnachmittag einen weiteren Schwall arktischer Kaltluft ins Land, damit fällt laut UWZ-Prognose an der Alpennordseite immer häufiger Schnee.
Das konnten auch Reisende auf der Westautobahn live miterleben. Webcam-Bilder aus dem Bereich Wienerwald zeigen eine fast durchgehende Schneefahrbahn.
Am Nachmittag schneit es entlang der Nordalpen und nördlich davon verbreitet. Besonders am Alpenostrand setzt teils kräftiger Schneefall ein, während sich im westlichen Donauraum oft Regen dazumischt. Gegen Abend lässt der Schnee dann vor allem im Nordosten allmählich nach.
"Im Bregenzerwald, am Arlberg sowie vom Dachstein bis ins Mariazellerland sind oft 15–30 cm in Sicht", informieren die Meteorologen der Unwetterzentrale. Und dann kommt die bittere Kälte.
Kachelmannwetter-Experte Clemens Grohs liefert auf X eine Bibber-Prognose für Österreich: "Nachts flutet uns arktische Kaltluft und die Temperaturen sinken bis zum Morgen auf -2 Grad im Rheintal und bis auf -20 Grad im Freiwald! Auf den Bergen gibt es östlich vom Arlberg sehr strengen Frost mit oft unter -20 Grad!"
Schneetechnisch gibt es von Vorarlberg über den westlichen Donauraum bis in die Obersteiermark weiteren Nachschub. Im weiteren Verlauf der Nacht ziehen sich die Niederschläge aber ins Bergland zurück. Im Süden und Osten bleibt der Himmel aufgelockert und oft sternenklar.
Der Sonntag beginnt von Vorarlberg bis ins Mostviertel mit etwas Schneefall, welcher am Vormittag weitgehend abklingt. Von Westen her lockern die Wolken auf, vor allem westlich von Salzburg zeigt sich die Sonne. Von der Früh weg häufig scheint sie im gebietsweise föhnigen, aber dennoch kalten Süden.
Auch im Osten bleibt es meist trocken mit ein paar sonnigen Auflockerungen. Im Osten weht der Wind bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kräftig, am Alpenostrand lokal auch stürmisch aus Nordwest, somit ist das Kälteempfinden deutlich verschärft.
Am Montag scheint im Süden und anfangs auch noch im Osten zeitweise die Sonne, Restwolken im östlichen Bergland lockern rasch auf. Im Westen zieht es zu und in den Morgenstunden setzt leichter Schneefall ein, der sich entlang der Alpennordseite ausbreitet und gegen Abend bis ins östliche Flachland vorankommt.
Am Vormittag geht er von Westen her unterhalb von 1500 m in Regen über, dabei besteht erhöhte Glättegefahr. Nördlich der Alpen und im Mur- und Mürztal ist dann im Tagesverlauf mit gefrierenden Regen zu rechnen. In der Folgenacht besteht auch im östlichen Flachland erhöhte Glättegefahr.
Der Dienstag bringt von Oberösterreich bis in die Südoststeiermark zu Beginn große Glättegefahr durch anhaltenden gefrierenden Regen. Im Tagesverlauf lässt der Regen von Westen her allmählich nach, am Alpenostrand regnet es teils bis zum Abend. Im Westen und Süden bleibt es hingegen bei einem Mix aus Wolken und Sonne die meiste Zeit trocken.