Matschige Rutschpartie

Chaos nach Schnee-Walze in Wien! Es kommt noch heftiger

Die Polar-Peitsche schnalzt Schnee bis nach Wien. Der Winterdienst kommt mit der Räumung nicht hinterher, bis in die City ist alles voller Matsch.
Newsdesk Heute
09.01.2026, 15:12
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Einmal nicht aufgepasst und das Auto rutscht gleich mehrere Meter unkontrolliert weiter. Die von Sturm-Tief Elli vorangetriebene Winter-Walze hat die Straßen in tiefe Schneefahrbahnen verwandelt – selbst im Osten.

Wer Freitagnachmittag aus dem Umland auf eigenen Rädern nach Wien aufbrach, passierte die Stadtgrenze wohl mit der insgeheimen Hoffnung, dass zumindest die Hauptverkehrsadern geräumt und sicher befahrbar sein würden. Fehlanzeige!

Die aktuelle Warnkarte für Österreich, 14.20 Uhr.
UWZ

Selbst auf so wichtigen Routen wie der Lände entlang des Donaukanals und der Ringstraße türmte sich der Schnee. Allerdings hat dieser auf diesen Straßen längst alle winterliche Romantik verloren. Von der weißen Pracht ist nur brauner Gatsch übrig geblieben.

Die Mengen haben es aber in sich. Fahrbahn-Markierungen sind teils nicht mehr auszunehmen, unvorsichtige Manöver enden mit einer Schlitterpartie. Jetzt hat der Winterdienste aber die Chance, aufzuholen. Die Schnee-Walze ist inzwischen weitergerollt. Die nächste ist aber schon im Anmarsch.

Es kommt noch einmal Schnee!

Der heutige Freitag begann an der Alpennordseite und im Nordosten mit heftigen Schneefällen, im Westen fällt unterhalb von 1200 bis 1400 m Regen. Ab Mittag haben sich die Niederschläge in den Südosten verlagert und im Norden und Westen nachgelassen.

Am Samstag schneit es an der Alpennordseite zunehmend häufig und im Bergland kräftig, nur in den tiefsten Lagen am Bodensee und im westlichen Donauraum ist vorübergehend auch Regen dabei. Dagegen geht es im Osten noch meist trocken in den Tag, die Sonne zeigt sich aber kaum und ab dem Nachmittag fällt auch hier etwas Schnee.

Im Süden klingt der Schneefall dagegen in der Früh ab und die Sonne lässt sich blicken. Bei gebietsweise lebhaftem Nordwestwind liegen die Höchstwerte zwischen -3 und +4 Grad.

Der Sonntag beginnt von Vorarlberg bis ins Mostviertel mit Schneefall, welcher tagsüber nachlässt. Im Donauraum und im östlichen Flachland ziehen einzelne Schneeschauer durch, dazwischen zeigt sich ab und zu die Sonne. Häufiger scheint sie im gebietsweise föhnigen, aber dennoch kalten Süden.

Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im Osten kräftig und eisig kalt aus Nordwest. Maximal werden nur -7 bis 0 Grad erreicht.

Am Montag scheint im Süden und anfangs auch noch im Osten zeitweise die Sonne, Restwolken im östlichen Bergland lockern rasch auf. Im Westen zieht es zu und in den Morgenstunden setzt leichter Schneefall ein, der sich entlang der Alpennordseite ausbreitet und gegen Abend etwa bis ins Mostviertel vorankommt.

Am Nachmittag geht er von Westen her unterhalb von 1500 m in Regen über, dabei besteht Glättegefahr. Von Ost nach West liegen die Höchstwerte zwischen -5 und +5 Grad.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 09.01.2026, 16:54, 09.01.2026, 15:12
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