Blut-Protest gegen Frauenmorde vor Bundeskanzleramt

Die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ) fordert den Rücktritt von Frauenministerin Susanne Raab.
Die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ) fordert den Rücktritt von Frauenministerin Susanne Raab.Clemens Pilz
Die SJÖ demonstrierte am Montag mit Silhouetten im Tatort-Stil und Kunstblutspritzern und forderte Frauenministerin Susanne Raab zum Rücktritt auf.

In Österreich werden mehr Frauen als Männer ermordet, ein trauriger Rekordwert im EU-Vergleich. Nach dem "Bierwirtmord" in Wien vorletzte Woche, tötete ein 51-Jähriger erst vergangenen Donnerstag in Wals-Siezenheim seine Ex-Partnerin und deren Mutter. Der zehnte und elfte Femizid 2021, noch bevor die Jahreshälfte erreicht ist! Am Boden des Ballhausplatzes sollen Tatort-Tafeln diese Zahlen verdeutlichen.

Im "Heute"-Interview fordert SJÖ-Chef Paul Stich, dass die verantwortliche Ministerin ihren Posten räumen soll, weil es an Budget im Gewaltschutz mangle und zu wenig gegen finanzielle Abhängigkeitsverhältnisse von Frauen unternommen werde. Psychische und familiäre Belastungen durch den Corona-Lockdown dürfen laut Stich nicht als Sündenböcke für Gewalt gegen Frauen verwendet werden (Video unten).

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