Die Bayern blamierten sich zuhause gegen Werder Bremen. Mit der 0:1-Niederlage liegen die Münchner jetzt schon sieben Punkte hinter Tabellenführer Bayer Leverkusen. Die Art und Weise der Pleite war es, die Bayern-Boss Christoph Freund gegen den Strich ging. Der Ex-Salzburg-Sportdirektor kritisierte nach dem Spiel die Einstellung der Mannschaft.
"Wenn wir was erreichen wollen müssen wir alles dafür geben, und dann müssen wir das auch wirklich wollen", sagte der 46-Jährige im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk.
"Wir haben blutleer gespielt in der ersten Halbzeit, keine Leidenschaft, kein richtiger Mumm", war Freund angefressen. "Man hat nicht gesehen, wer dieses Spiel unbedingt gewinnen will."
Das Nachtragsspiel gegen Union Berlin könnte dem Rekordmeister helfen, auf vier Punkte an Leader Leverkusen heranzukommen, vielleicht auch noch mit neuen Spielern.
Die Bayern verpflichteten im Winter bereits Eric Dier von Tottenham, mindestens ein Transfer soll noch folgen. "Wir werden sehen. Es muss passen für alle Beteiligten", sagt Freund. Vor allem in der Defensive will Trainer Thomas Tuchel noch Verstärkung. Ein Name, der schon länger in den Medien kursiert ist Nordi Mukiele von Paris Saint-Germain.