Bluttat in Tulln: Killer sitzt in Justizanstalt

Nach der Bluttat in Tulln herrscht in Kirchberg Betroffenheit. Xhemajl M. (36) hatte die 32-Jährige immer wieder bedroht.
Er wollte mit ihr (32) reden, die 32-Jährige nicht mit ihm – ihr Todesurteil: Mit einem 20-Zentimeter-Dolch (10 Zentimeter Klinge) der Marke Smith & Wesson fuhr der kräftige Mazedonier der Frau in den Hals, die Frau überlebte das Attentat nicht. Der 36-Jährige wurde kurz darauf festgenommen ("Heute" berichtete).

Noch am Montag in der Früh hatte Xhemajl sein Profilbild auf Facebook geändert (um 1.30 Uhr in der Früh), exakt 13 Stunden später stach er am Parkplatz eines Tullner Supermarktes zu. Der 36-Jährige zockte viel (zu viel?), soll seine Frau immer wieder bedroht und bedrängt haben. Der 36-Jährige bekam auch mehrere Wegweisungen. Laut Kirchberger Bürgermeister war bekannt, dass die Polizei im Mehrparteienhaus (unten ist die Feuerwehr, oben eine Gemeindewohnung, der Rest sind Genossenschaftswohunungen) öfters intervenieren musste. Traurig: Zwei Kinder (6,10) verloren ihre Mutter und praktisch ihren Vater. Der 10-Jährige spielt seit fünf Jahren im örtlichen Fußballverein.

Xhemajl zeigte sich zur Tat umfassend geständig (dennoch gilt die Unschuldsvermutung), der Mann wurde in die Justizanstalt eingeliefert. Es war der bereits vierte Frauenmord in NÖ im Jahr 2019, der fünfte Frauenmord insgesamt. (Lie)

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