Plug-in-Hybride sind beliebte Dienstwagen - vor allem wegen der Steuervorteile. Doch viele Fahrer laden ihre Autos kaum auf und fahren fast nur mit Benzin.
BMW will das jetzt ändern. Der Autobauer erwägt, das Ladeverhalten zu überwachen und bei Fahrzeugen, die kaum elektrisch genutzt werden, die Leistung zu drosseln.
Wie forschung-und-wissen.de berichtet, hat sich Nicolas Peter, Aufsichtsratsvorsitzender von BMW, für einen solchen Kontrollmechanismus ausgesprochen. Betroffen wären vor allem geförderte Fahrzeuge.
Peter kritisiert außerdem das geplante EU-Verbrennerverbot ab 2035. Der frühere Finanzvorstand warnt, dass viele vor diesem Datum noch schnell einen Verbrenner kaufen könnten - danach würde der Absatz einbrechen.
Seiner Einschätzung nach ist es realistisch, dass 2035 etwa die Hälfte der Kunden ein Elektroauto fahren möchte. Doch hohe Stromkosten und die teils schlechte Ladeinfrastruktur machen das Ziel der EU derzeit unrealistisch.