Bodybuilder gestalkt – Frau (42) muss vor Gericht

Fast zwei Jahre lang soll eine Buchhalterin einen 34-jährigen Lehrer belästigt haben. Bald steht sie vor Gericht.
Frank Musenbichler ist zwei Meter groß, war aber lange machtlos: Der 34-jährige Lehrer aus Judenburg (Stmk.) wurde fast zwei Jahre lang verfolgt.

"Der Stalker hat täglich knapp 50 falsche Profile im Internet erstellt. Er hat sich als meine Person, Ex-Freundin oder als ein Familienmitglied ausgegeben. In den letzten eineinhalb Jahren habe ich 280.000 Textnachrichten erhalten", erzählte das Stalking-Opfer im Gespräch mit "Heute.at".

Das sind die Vorwürfe

IT-Experten der Polizei konnten schließlich eine Verdächtige ausforschen – eine 42-jährige Frau aus dem Bezirk Amstetten (NÖ). Die Buchhalterin muss sich am 19. September im Landesgericht Leoben verantworten. Die Vorwürfe: beharrliche Verfolgung, fortgesetzte Belästigung via Telekommunikation oder Computersystem, Sachbeschädigung, gefährliche Drohung, versuchte Nötigung, falsche Beweisaussage und Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung und versuchte Erpressung.

Die Frau soll den Bodybuilder nicht nur online belästigt haben, sondern auch Pakete auf den Namen des Opfers bestellt haben. "Vom Laptop bis zur Wohnungseinrichtung ist alles dabei. Auch Flugreisen hat er in meinem Namen gebucht. Der Schaden beläuft sich auf 200.000 Euro", so Musenbichler gegenüber "Heute.at".

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