Emsige Ermittlungsarbeiten des Landeskriminalamtes nach dem Großbrand in Wiener Neustadt brachten jetzt erste Ergebnisse: Wie berichtet, war es in der Nacht auf Mittwoch in einem Nebengebäude der berühmten Klavierfabrik Bösendorfer zu einem Feuer gekommen.
Vier Feuerwehren mit knapp 100 Helfern rückten zu Löscharbeiten aus. Das Gebäude, in dem das Feuer ausgebrochen war, wurde vom berühmten Klavierbauer als Lager genutzt, die Instrumente-Produktionsstätte selbst blieb unbeschadet.
Die Brandermittler des Landeskriminalamtes rückten nach dem Feuer an den Brandort aus, um die Ursache für das Flammeninferno zu suchen. Das Ergebnis: Grund für das Feuer dürfte ein technischer Defekt an einem elektronischen Gerät auf einem Schreibtisch im Gebäude gewesen sein, wie der "ORF NÖ" berichtet.
Anhaltspunkte für Brandstiftung gäbe es laut Polizeisprecher Stefan Loidl von der Landespolizeidirektion NÖ jedenfalls keine. Auch die Schadenssumme dürfte beträchtlich sein: Laut Angaben der Polizei soll sie mehr als 300.000 Euro ausmachen.