Vor zwei Jahren wechselte Marko Arnautovic von China-Klub Shanghai Port zu Bologna in die Serie A, unterschrieb bis 2025. Der ÖFB-Stürmer schlug ein, erzielte in 57 Partien 25 Tore. Allein im Vorjahr waren es trotz langer Verletzungspause zehn.
Der Konkurrenz blieb das freilich nicht verborgen. Bereits im Winter machten Wechselgerüchte die Runde, AC Milan, AS Roma und Juventus sollen ihr Interesse deponiert haben. Bologna schob einem möglichen Transfer einen Riegel vor, erklärte Arnautovic mehr oder weniger für unverkäuflich.
Im Sommer wiederholt sich das Spiel. Am Dienstag erklärte der Routinier auf einer Pressekonferenz in perfektem Italienischen nun selbst, was Sache ist. "In Bologna geht es mir gut, ich bin hier glücklich. Ich habe keine Absicht, von hier wegzugehen", stellte der 34-Jährige klar.
Die langwierigen Knieprobleme sind vorerst behoben. "Gesundheitlich geht es mir sehr gut. Ich war in Serbien und habe mich dort einer Physiotherapie unterzogen."
Im Frühjahr schmorte Arnautovic mitunter auf der Bank, Differenzen mit Coach Thiago Motta wurden moniert. "Wir sprechen viel über technische Aspekte des Fußballs. Aus meiner Sicht ist unsere Beziehung perfekt", meint der Stürmer.
Sein persönliches Saisonziel formuliert "Arnie" wie folgt: "Ich weiß nicht, ob ich in der neuen Saison 15 oder 20 Tore schaffen werde. Ich tue mein Bestes, weil ich die Mannschaft unterstützen will. Wir sind eine gute Mischung aus jungen und älteren Spielern. Die jungen Kollegen wachsen. Wir spielen für den Sieg."