Was als gewöhnlicher Livestream begann, endete mit Blaulicht, Polizeieinsatz und Spürhunden. Streamer Konygebony befand sich gerade im beliebten Wiener Lokal Ferhat Döner, als plötzlich Beamte das Restaurant betraten und die Situation unter Kontrolle brachten.
Der Grund: Bei den Behörden war eine bedrohliche Meldung eingegangen. Konkret soll es um eine Bombendrohung gegangen sein. Das gesamte Lokal musste daraufhin vorsorglich geräumt werden. Gäste und Mitarbeiter wurden vor das Restaurant gebracht, während die Einsatzkräfte die Räumlichkeiten überprüften.
Konygebony selbst zeigte sich während seines Streams überraschend gelassen, eher genervt. Er vermutete, dass jemand von seinen Twitch-Zuschauern sich einen schlechten Scherz erlaubt habe, um seine Übertragung zu stören. "Ich glaube, es ist nichts Schlimmes passiert", erklärte er den Beamten vor laufender Kamera.
Für die Polizei war die Sache allerdings alles andere als lustig. Im Stream ist zu hören, wie ein Beamter den Influencer mehrfach auffordert, die Kamera auszuschalten.
Die Lage wurde ernst genommen: Neben zahlreichen Polizisten kamen auch Spürhunde zum Einsatz, um das Restaurant auf mögliche Gefahren zu überprüfen.
Gegenüber "Heute" bestätigte die Polizei den Vorfall. Nach umfangreichen Kontrollen konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Die Durchsuchung verlief ohne Befund, eine konkrete Gefahr wurde nicht festgestellt.
Kony ärgert sich dennoch, weil mit der Aktion nicht nur sein Stream zerstört wurde, sondern auch der Abend von vielen Gästen vor Ort.