Boot mit 700 Flüchtlingen treibt vor Kreta

Nach dem Ausfall eines Motors treiben bis zu 700 Flüchtlinge auf einem Schiff vor Kreta herum. Nun wird nach einer Lösung gesucht um die Menschen sicher an Land zu bringen.

Prizipiell gäbe es als Lösung nur zwei Probleme, nämlich den Frachter abzuschleppen oder die Flüchtlinge auf ein umliegendes Boot zu bringen, sagte ie Sprecherin. Das Schiff "Baris" fährt unter kiribatischen Flagge und ist momentan ungefähr 50 Kilometer von Kreta entfernt.

Ein Problem könnte auch das Wetter werden: Momentan herrscht starker Wind und das Wetter wird sich laut Meteorologen verschlechtern.

Jeden Monat versuchen tausende Flüchtlinge aus Syrien und anderen Konfliktgebieten im Nahen Osten und Nordafrika, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Nach dem Bau eines Zauns an der Landgrenze zwischen Griechenland und der Türkei steuern die Schleuser verstärkt die Ägäis-Inseln an. Da die Schleuser oft kaum seetaugliche Schiffe benutzen, gibt es immer wieder schwere Unglücke.

Apell vom Papst

Auch Papst Franziskus will dem ein Ende setzen und appellierte bei einer Rede im Europaparlament für Mitgefühl. Sie dürften nicht länger hinnehmen, dass "das Mittelmeer zu einem großen Friedhof wird", sagte das katholische Kirchenoberhaupt.

 

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