Wie die Shift-Spielersuche "Borderlands 3" verändert

"Borderlands 3" zeigte sich in unserem Test als Gustostückerl. Mit der Veröffentlichung des Titels auf Steam gibt es auch eine neue Funktion: Die Shift-Spielersuche.
"Borderlands 3" ist zwar schon etwas länger auf dem Markt, auch 2020 dürfen sich Fans der Serie aber auf jede Menge Kanonenfutter freuen. Insgesamt vier Erweiterungen sind bis September geplant, eine der DLCs ging bereits Ende 2019 online. Und: Nachdem der Titel nun auch auf Steam zu haben ist, wagen wir einen neuen Test, denn ganz neu ist die Shift-Spielersuche.

Nachdem "Borderlands 3" nicht mehr exklusiv im Epic Games Store verfügbar ist, bietet die Steam-Version des Spiels alle bisherigen Updates und Bonus-Add-ons. Die Shift-Spielersuche bietet zudem Crossplay an: Spieler auf Steam können mit Zockern im Epic Games Store kooperieren. Zudem gibt es derzeit eine Masse an Events, die zum gemeinsamen Spielen einladen.

So gibt es derzeit etwa ein Event, das den gesamten April laufen soll und Gegner dazu bringt, beim Koop-Spiel mehr Beute fallen zu lassen. In zusätzlichen Mini-Events können dabei wöchentlich legendäre Items leichter freigeschaltet werden. Shift bietet aber noch mehr: Borderlands 3-PC-Spieler können unabhängig von der Plattform, welche die jeweiligen Spieler nutzen, Freunde ihrer Freundesliste hinzufügen, Koop-Gruppen beitreten und zusammen online spielen.

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Schlaueres Crossplay als anderswo

Über die kommenden Wochen soll das Ganze noch besser werden, denn Entwickler Gearbox arbeitet an der Möglichkeit, sich plattformübergreifend Waffen und Co. zusenden zu können. Damit macht die Shift-Spielersuche "Borderlands 3" nicht nur zu einem perfekten Koop-Shooter, sondern nutzt Crossplay-Funktionen schlauerer als sehr viele andere Titel, die nur gemeinsames Spielen ermöglichen.

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Und das eigentliche Spiel? Wir wiederholen, was wir von der Konsolenversion sagen konnten: Nachdem ihr euch für einen von vier Charakteren entscheidet, heißt euch ein alter Bekannter willkommen – der tollpatschige Roboter Claptrap! Das Spiel beginnt im Ödland von Pandora, wo ihr der Sirene Lilith, auch sie bestens bekannt aus den Vorgängern, und ihrer Crimson Raiders-Truppe im Kampf gegen die Calypso-Zwillinge beisteht. Und euch auf eine gehörige Portion Action, Gewalt und schwarzen Humor (der nicht immer zündet) gefasst machen dürft.

Draufballern, bis sich nichts mehr bewegt

Beim Missionsdesign hat sich nicht viel verändert. Die meisten Aufträge laufen wieder darauf hinaus, irgendwo hinzugehen, dabei alles in die Luft zu sprengen und entweder einen Boss zu töten, oder einen Gegenstand zu erobern. Immerhin wurde in die Präsentation viel Liebe gesteckt: Sogar kleine Nebenmissionen verschleiern mit Humor und guten Geschichten die einfache Struktur, die hinter ihnen steckt. Aus diesem Grund macht es uns auch nichts aus, wenn wir manche Levelabschnitte mehrmals durchlaufen. Mehr Aufwand wurde auch in die Bosskämpfe gesteckt, wobei diese oft nach dem gleichen Muster ablaufen: Schwachstellen ausfindig machen und so lange draufballern, bis sich nichts mehr bewegt.



Borderlands 3 erfindet das Rad nicht neu, läuft aber so rund wie nie und zählt zu den besten Shootern der letzten Jahre. Fans der Serie werden bestens bedient und freuen sich über zahlreiche kleine Verbesserungen vom automatischen Munitions-Aufsammeln bis zur übersichtlicheren Minimap. Wer mit den vorherigen Teilen nicht warm wurde, den wird Borderlands 3 nicht überzeugen. Alle anderen dürfen guten Gewissens zugreifen. Auch zum Vollpreis, denn mit einem Durchlauf seid ihr gut 40 Stunden beschäftigt – und der Wiederspielwert ist durch die sehr individuellen Charaktere groß!



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