Der britische Boxsport trauert um ein großes Nachwuchstalent und den Erben einer nordirischen Boxer-Familie: Paul McCullagh junior ist im Alter von nur 25 Jahren an den Folgen einer besonders aggressiven Form von Knochenkrebs verstorben.
Wie sein Vater gegenüber den Irish News berichtete, hatte sein Sohn bereits seit Monaten mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Erst in der vergangenen Woche brach McCullagh junior plötzlich direkt neben ihm zusammen. Er wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht, wo zahlreiche Untersuchungen durchgeführt wurden – mit einem erschütternden Ergebnis.
"Als die Ärzte ihm erklären wollten, dass er Krebs in den Knochen und im Blut hat, zögerten sie lange", schilderte McCullagh senior. Schließlich habe sein Sohn selbst nachgefragt: "Doktor, ist es Krebs?" Nachdem die Ärztin dies bestätigte, habe sich Paul junior ruhig zu seinem Vater umgedreht und gesagt: "Mach dir keine Sorgen, Daddy. Jetzt liegt alles in Gottes Händen."
Mit seinem Tod verliert der britische Boxsport ein vielversprechendes Talent. McCullagh junior hatte bereits 2012 seinen ersten Titel auf Amateurebene gewonnen, 2019 folgte der Triumph als Ulster Elite Heavyweight Champion. Nach dem Wechsel zu den Profis blieb er ab 2020 in zwei Kämpfen ungeschlagen – einen davon entschied er durch K.o.