BP-Stichwahl: Salzburger bekam zwei Wahlkarten

Bild: wien.gv.at

Die Pannen rund um die Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl nehmen kein Ende: Jetzt wurde bekannt, dass ein Salzburger für die Wahl am 2. Oktober zwei Wahlkarten bekam, einmal eingeschrieben und einmal auf normalem Postweg. Der Mann hätte also zwei Mal wählen können.

 
Die mittlerweile auf 4. Dezember verschobene Hofburg-Wahl sorgt wieder für Aufregung. Wie die "Presse" berichtet, erhielt ein Salzburger für die reguläre Stimmabgabe am 2. Oktober zwei Wahlkarten. Beide Briefe wurden von der Gemeinde am selben Tag auf den selben Wähler ausgestellt und per Post verschickt. Eine eingeschrieben und eine auf normalem Postweg. 

Somit hätte der Mann gleich zwei Mal für seinen Kandidaten wählen können. Zwar wäre das illegal gewesen, doch wie die "Presse" schreibt, würde eine doppelte Stimmabgabe wohl kaum auffliegen.

Für die Erstellung der Wählerverzeichnisse ist am Dienstag der sogenannte Stichtag. Das heißt, die Gemeinden legen mit heutigem Tag die Zahl der Wahlberechtigten fest.

Knapp zehn Wochen sind es noch noch bis zur Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl. Für diese Wahl werden die Wählerverzeichnisse neu erstellt, damit auch jene wählen können, die nach dem ersten Wahlgang das Wahlalter von 16 Jahren erreicht haben.  

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