Brad Pitt und Edward Norton gründen den "Fight Club", um sich mit nackten Fäusten die Langeweile aus dem Leben zu prügeln. Regisseur David Fincher erschuf mit dem Psychothriller in den 90er Jahren einen absoluten Kultfilm.
Jetzt ist der Streifen auch in China auf der Streamingplattform "Tencent Video" verfügbar. Eine Sache stört die Fans dabei gewaltig: Der Film hat plötzlich ein anderes Ende. Statt der ikonischen Explosionsszene wird ein Text eingeblendet. Dort heißt es: "Die Polizei hat den ganzen Plan schnell durchschaut und alle Kriminellen verhaftet, so dass die Explosion der Bombe erfolgreich verhindert werden konnte." Außerdem muss Pitt eine psychologische Behandlung in einer "Irrenanstalt" machen, wo er später entlassen wird.
Dr. How Wee Ng erklärt "The Guardian", was es mit dem alternativen Ende auf sich hat: "Die neue chinesische Version von Fight Club legt die Macht wieder in die Hände der Polizei und impliziert einen idealen Abschluss im Einklang mit dem chinesischen Staatsdiskurs, in dem die symbiotische Beziehung zwischen der Polizei und dem Staat eine Selbstverständlichkeit ist."