Brandanschlag auf Kirche mit Weihwasser abgewehrt

Die Dominikanerkirche Maria Rotunda in der Wiener Innenstadt
Die Dominikanerkirche Maria Rotunda in der Wiener InnenstadtBild: Thomas Ledl, CC BY-SA 3.0 at
Plötzlich standen die Beichtstühle in der Wiener Pfarrkirche Maria-Rotunda in Flammen. Ein aufmerksamer Tourist konnte Schlimmeres verhindern – mit Weihwasser.
Einfach nur Glück, oder göttlicher Beistand? In der Dominikanerkirche St. Maria-Rotunda in der Wiener Innenstadt hat vergangene Woche offenbar ein Feuerteufel sein Unwesen getrieben. Wie die katholische Nachrichtenagentur "KathPress" am Mittwoch meldet, wurden am 12. Juni in zwei Beichtstühlen Brände gelegt.

Ein aufmerksamer Tourist verhinderte aber Schlimmeres, indem er das Feuer mit Weihwasser löschte. Die dazu gerufene Feuerwehr gab schließlich Entwarnung.

Der entstandene Schaden lässt sich nach Angaben des Ordens noch nicht genau beziffern. Aus Sicherheitsmaßnahmen bleibt die Kirche außerhalb der Gottesdienstzeiten nun vorerst geschlossen.

"Ich bin sehr dankbar"

Der Prior der Dominikaner in Wien, Günter Reitzi, zeigte sich bestürzt, zugleich aber froh, "dass nicht mehr passiert ist", wie er am Mittwoch mitteilte. "Ich bin sehr dankbar, dass das Feuer nicht noch weiter um sich gegriffen hat."

CommentCreated with Sketch.9 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Für die Menschen und Gläubigen tue es ihm sehr leid, dass die Dominikanerkirche außerhalb der Gottesdienstzeiten bis auf weiteres geschlossen bleibt.

Gleichzeitig kündigte der Dominikaner-Prior an, dass das Gotteshaus ab Jänner 2020 wegen bereits länger geplanter Renovierungsarbeiten voraussichtlich für zwei bis drei Jahre nicht zugänglich sein wird.

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(red)

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