Österreich

Brandanschlag: Täter soll Asylberechtigter sein

Heute Redaktion
13.09.2021, 16:10

Nachdem Brandanschlag auf die FPÖ-Zentrale und der folgenden Festnahme gibt es nun doch Informationen zum Verdächtigen, es soll sich um einen Afghanen handeln.

Wie berichtet nahm die Polizei nach dem Angriff mit Molotov-Cocktails auf die FPÖ-Zentrale in St. Pölten den ersten Verdächtigen fest. Über den Mann wurde mittlerweile U-Haft verhängt. Während man bei der Exekutive keine Details zur Identität des Verdächtigen preisgeben wollte, ging die FPÖ am Montag mit einer Aussendung selbst in die Offensive.

"Wenn die aktuellen Medienberichte den Tatsachen entsprechen, dass es sich bei einem der mutmaßlichen Täter des Brandanschlages auf die niederösterreichische FPÖ-Zentrale um einen subsidiär Schutzberechtigten handelt, dann hat diese Person jedes Recht auf Schutz verwirkt und muss abgeschoben werden", so FPÖ-Chef Norbert Hofer nach der Festnahme.

Keine Stellungnahme

Laut "Heute"-Informationen soll es sich bei dem Verdächtigen um einen jungen Afghanen handeln, der sich am Tag nach dem Brandanschlag in einem Wiener Spital behandeln hatte lassen. Auch einem zweiten möglichen Mittäter ist die Polizei aufgrund des Chatverlaufs mit dem Verhafteten dicht auf den Fersen.

Hofer wies in seiner Aussendung außerdem darauf hin, dass sich in dem Gebäude leicht entflammbares Werbematerial befunden habe und es viele Opfer hätte geben können. "Gott sei Dank ist außer einem Sachschaden nichts passiert. Wenn jemand durch eine solche Tat jedoch in Kauf nimmt, dass hier Menschen zu Tode kommen, dann kann er als Schutzberechtigter nicht mehr in diesem Land bleiben", so der FPÖ-Chef. (min/lie)

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