Politik

"Brandgefährlich" – Kickl rechnet jetzt mit Babler ab

FPÖ-Chef Herbert Kickl macht sich "Gedanken zur politischen Lage" in Österreich und übt dabei an Kanzler Nehammer und SPÖ-Chef Babler heftige Kritik.

Andre Wilding
Besorgt: FPÖ-Chef Herbert Kickl hält Andreas Babler (l.) "brandgefährlich" für unser Land.
Besorgt: FPÖ-Chef Herbert Kickl hält Andreas Babler (l.) "brandgefährlich" für unser Land.
Screenshot Herbert Kickl, Helmut Graf

"Liebe Freunde! Ein paar Gedanken zur aktuellen politischen Lage im Land" – mit diesen Worten beginnt FPÖ-Chef Herbert Kickl seine Nachricht, die am Montag auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht worden ist. In seinem Posting spart der 54-Jährige dabei nicht mit Kritik und nimmt sich neben Bundeskanzler Karl Nehammer auch den neuen SPÖ-Chef Andreas Babler vor.

"Wer die Sorgen der Menschen nicht kennt, ist in der Politik fehl am Platz: Ein realitätsferner Marxist namens Babler, der die katastrophale Migrationskrise leugnet und verspottet ("nur Polit-Theater") ist für unser Land brandgefährlich. Ebenso ein schwarzer Sonntagsredner namens Nehammer, der die leidtragende Bevölkerung in der Teuerungskrise ignoriert, sollte sich schleunigst einen anderen Beruf suchen", schreibt Kickl in seiner Nachricht.

"Läuft in die falsche Richtung"

Und weiter: "Wenn sich fleißig arbeitende Menschen das Leben und Wohnen nicht mehr leisten können… Wenn Pensionisten nach einem harten, arbeitsreichen Leben an der Armutsgrenze leben müssen… Wenn die Menschen statt entlastet immer mehr mit Steuern und Abgaben belastet werden… Wenn ÖVP-Freunde Milliarden-Geschäfte mit unserem Steuergeld machen und als Folge tausende fleißige Bürger ihren Arbeitsplatz verlieren… dann läuft so einiges in die falsche Richtung!"

Laut Herbert Kickl sei dies die "neue Normalität" von Schwarz-Grün-Rot! Aber: "Definitiv NICHT die Normalität für uns Freiheitliche und die österreichische Bevölkerung!", stellt der FPÖ-Chef in seinem Posting unmissverständlich klar und bekommt dafür in den Kommentaren reichlich Unterstützung von seinen Anhängern. Innerhalb kürzester Zeit erhielt das Posting bereits mehr als 500 Likes (Stand 10.50 Uhr).

"Politik muss FÜR die Menschen arbeiten"

Österreich bzw. "unser Land" brauche nun dringend "soziale und patriotische Politik der Empathie, der Gerechtigkeit und der Besonnenheit." Denn: "Politik muss FÜR die Menschen, und nicht gegen die Bevölkerung arbeiten!"

Eine FPÖ-Anhänger gibt Kickl Recht und kommentiert zu dem Posting: "Ja Herr Kickl wir hoffen auf Sie, dass Sie unser nächste Bundeskanzler werden. Wir brauchen wieder einen Menschen mit großen Herzen für das Volk in der Regierung!!!!!!" Dazu gibt es noch jede Menge Herzchen und Österreich-Fahnen. Ein anderer User meint gar: "Bis zur nächsten Wahl wird sich nichts ändern. Die [Anm. Regierung] sitzen ihre Zeit aus."

    <strong>27.02.2024: Personalnot – Nobel-Konditor plant drastischen Schritt.</strong> Unzählige Betriebe suchen verzweifelt neues Personal. Eine bekannte Konditorei aus dem Salzkammergut <a rel="nofollow" data-li-document-ref="120020981" href="https://www.heute.at/s/personalnot-nobel-konditor-plant-drastischen-schritt-120020981">lässt jetzt mit einer Ansage aufhorchen &gt;&gt;&gt;</a>
    27.02.2024: Personalnot – Nobel-Konditor plant drastischen Schritt. Unzählige Betriebe suchen verzweifelt neues Personal. Eine bekannte Konditorei aus dem Salzkammergut lässt jetzt mit einer Ansage aufhorchen >>>
    Foto Hofer, Heschl