Oberösterreich

Brandstiftung in Zug, Kameras sollen Täter überführen

Nach dem erneuten Brand eines ÖBB-Nachtzuges in OÖ ermittelt die Polizei auf Hochtouren. Kamerabilder könnten jetzt die Täter überführen.
Peter Reidinger
16.03.2022, 13:07

Dicke Rauchschwaden umhüllten am Mittwoch kurz nach sieben Uhr Früh einen Nachtzug der ÖBB (NJ 467 Zürich-Wien) am Welser Bahnhof. 

Die Fahrgäste mussten den Zug verlassen, die Feuerwehr rückte an. Sie konnte den Brand in einer der WC-Anlagen dann rasch unter Kontrolle bringen.

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Schon am Sonntag hatte es bei Vöcklabruck einen Kleinbrand in einem Nachtzug gegeben, am Montag dann gab es bei Gunskirchen (Bezirk Wels-Land) ein Feuer in einem WC-Abteil des Nachtreisezuges. 

Polizei ermittelt in drei Fällen

Zufall? Fakt ist. "Die Ermittlungen laufen in allen Fällen noch", so eine Polizeisprecherin zu "Heute". Ob es einen Zusammenhang gibt, das konnte man am Mittwoch weder bestätigen noch dementieren.

Eine ÖBB-Sprecherin bestätigte das Feuer in Wels am Mittwoch auf "Heute"-Anfrage. 

ÖBB: "Gehen von Fremdverschulden aus"

"Alle Fahrgäste konnten den Zug unverletzt verlassen und haben ihrer Reise mit Tagzügen fortgesetzt", hieß es in der Stellungnahme weiter.

Und: "Die Garnitur bleibt für behördliche Untersuchung aktuell noch in Wels".

Von den ÖBB heißt es nämlich ganz deutlich: "Wir gehen aktuell von Fremdverschulden aus".

Das verfügbare Videomaterial wurde laut ÖBB den Behörden zur Aufklärung des Falles übergeben.

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