Nicht nur das 1:1 gegen Marokko sorgt bei der WM für Gesprächsstoff. In Brasilien schlagen derzeit Enthüllungen über das Privatleben von Verbandspräsident Samir Xaud (42) hohe Wellen.
Brasilianische Medien berichten, der CBF-Chef habe seine angebliche Geliebte nach New York eingeflogen und dort in einem Luxushotel untergebracht – ehe er zum WM-Auftakt nach Mexiko weiterreiste und dort seine Ehefrau traf. Bei der Frau soll es sich um Fitness-Unternehmerin Camila Cristina Andrade handeln. Sie wohnte laut Berichten Anfang Juni acht Tage im Hyatt Regency Grand Central in Manhattan. Die Buchung soll auf Xauds Namen gelaufen sein und mehr als 10.000 Euro gekostet haben.
Zusätzlichen Zündstoff liefern Paparazzi-Fotos. Diese zeigen Xaud und Andrade bei einem Abendessen im Nobel-Restaurant Harry Cipriani am Central Park. Besonders brisant: Die Kosten für Hotel und weitere Ausgaben sollen laut den Berichten vom brasilianischen Fußballverband übernommen worden sein. Bereits Ende 2025 soll Xaud eine Influencerin auf Verbandskosten zu einem Turnier nach Katar geschickt haben.
Der Verband weist die Vorwürfe zurück. Sämtliche Ausgaben stünden ausschließlich im Zusammenhang mit offiziellen Aktivitäten, persönliche Kosten würden von den Funktionären selbst getragen. Ob diese Erklärung die brasilianischen Fans beruhigt, bleibt abzuwarten. Im Hause Xaud dürfte die Aufregung jedenfalls noch etwas länger anhalten.