Brasilien-Klub holt Frauenmörder als Goalie

Der verurteilte Frauenmörder Bruno Fernandes spielt für einen Brasilien-Viertligist
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Aufregung in Brasilien! Ein Goalie brachte seine Frau um und verfütterte ihre Leiche an die Hunde. Jetzt hat er einen neuen Klub.

Brasilien-Viertligist Rio Branco Football Club stattete den wegen Mordes verurteilten Bruno Fernandes mit einem Vertrag aus. Die Reaktionen sind allerdings heftig. Ein langjähriger Sponsor des Vereins verkündete umgehend seinen Rückzug, auch die Trainerin des Frauen-Teams kündigte sofort.

Coach Rose Costa schrieb dazu auf Facebook: "In meinem Verständnis legitimiert diese Gelegenheit, die Torhüter Bruno erhält, die Unwirksamkeit der Gesetze in unserem Land, sozialisiert die Straffreiheit für Frauenmorde weiter und trübt das Image unserer Mannschaft, denn das von ihm orchestrierte Verbrechen ist anerkanntermaßen abscheulich."

Warum sitzt der Goalie aber nicht im Gefängnis, obwohl er zu einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren verurteilt wurde? Ihm wurde nachgewiesen, dass er seine frühere Geliebte Eliza Samudio nach der Trennung ermordet hatte und ihre Leiche an die Hunde verfütterte. Motiv soll gewesen sein, dass sie ein gemeinsames Kind nicht abtreiben wollte. 2017 kam Bruno Fernandes durch eine Verfügung des Bundesgerichts frei, spielte bei Zweitligist Boa Esporte. Die Entscheidung wurde dann aber kassiert, er ging zurück ins Gefängnis. Seit 2019 ist er allerdings im halboffenen Vollzug.

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