Ein brutaler Raubüberfall in Salzburg nahm am Ende noch eine kuriose Wendung. Die Opfer, drei Schweizer im Alter von 16 bis 22 Jahren, hielten sich in einem Park im Stadtteil Schallmoos auf. Sie waren gerade wegen einer Veranstaltung in der Stadt.
Gegen 3 Uhr früh kam eine Gruppe mit vier unbekannten Personen (drei männlich, eine weiblich) auf sie zu, versetzte ihnen Tritte und Schläge und bedrohte sie mit einem Schlagring. Die Täter nötigten die drei, ihr gesamtes Bargeld zu übergeben.
Weiters nötigten sie die Opfer durch wiederholte Androhung von Gewalt zu einem nahegelegenen Bankomaten. Dort mussten die drei wiederholt Bargeldbehebungen vornehmen, bis das aufgrund des Behebungslimits nicht mehr möglich war.
Anschließend gaben die vier Täter 140 Euro zurück an ihre Opfer und schüttelten ihnen die Hände, weil sie "so brav mitgemacht hätten", berichtet die Polizei. Insgesamt raubten die Täter knapp 3.000 Euro. Die Schweizer erstatteten sofort Anzeige.
Sie hatten leichte Verletzungen erlitten und wurden von der Rettung versorgt. Eine sofort eingeleitete Funkfahndung verlief bisher negativ. Die Ermittlungen laufen.