Welt

Breivik-Museum in Norwegen sorgt für Kopfschütteln

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:32

Genau vier Jahre nach den Anschlägen von Norwegen, sind die Wunden immer noch nicht verheilt. In mitten der nach wie vor präsenten Trauer, hat am Mittwoch ein Museum seine Pforten geöffnet, daseine Ausstellung rund um die Anschläge von Anders Behring Breivik zeigt.

Die Ausstellung wurde im Untergeschoss des Regierungskomplexes eröffnet, vor dem Breivik am 22. Juli 2011 eine Autobombe zündete, die acht Menschen tötete. Insgesamt kamen an jenem Tag 77 Menschen ums Leben.

Im den Räumlichkeiten sind persönliche Gegenstände des Attentäters, wie seine gefälschte Polizeimarke, oder auch ein Ausweis zu sehen. Weiters kann man das Wrack des Autos, in dem die Autobombe hochging, begutachten,

Angst vor Pilgerstätte

Zahlreiche Menschen sprechen sich hingegen gegen die Ausstellung aus. Die fürchten, dass sich der Ort zu einer Art Pilgerstätte für Rechtsextreme entwickeln könnte, die so ihrem Idol nahe sein wollen. Immer wieder wird das Argument genannt, dass im Ground-Zero-Museum, das an die Anschläge vom 11. September 2001 erinnern soll, auch keine persönliche Gegenstände von Osama Bin-Laden zu sehen sind. 

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