Brexit: Österreich will Firmen anlocken

Bild: Reuters
Österreich bringt sich nach dem Brexit als Standort für aus London abwandernde Unternehmen, Behörden und NGOs ins Spiel.

Österreich bringt sich nach dem als Standort für aus London abwandernde Unternehmen, Behörden und NGOs ins Spiel.

So soll die EU-Bankenaufsicht am Donnerstag vor Journalisten in Wien. Einen höheren EU-Beitrag nach dem Brexit lehnen beide Politiker ab.

"Wir haben die Europäische Bankenaufsicht bereits angeschrieben und angeboten, dass sich diese Organisation hier ansiedelt", so Schelling. Favorit für den neuen EBA-Standort ist laut Medien Frankfurt, aber auch Paris und Mailand haben sich ins Spiel gebracht.

Mit der EMA, der Arzneimittelagentur, werde man Kontakt aufnehmen, da "Österreich gute Kooperationen" hat. Insidern zufolge haben Italien, Schweden und Dänemark Interesse an der Agentur für Medikamentenzulassung bekundet.

Wie es hinter vorgehaltener Hand heißt, will auch eine international tätige NGO von London nach Wien wechseln.

Die Minister wiesen auf die "Brückenfunktion" Österreichs hin, das vor allem für Unternehmen und Organisationen mit Ausrichtung auf Südosteuropa interessant sei. Finanzfirmen und StarT-Ups sollen durch attraktivere Rahmenbedingungen angelockt werden.

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