Queen-Gitarrist überrascht

Brian May: "Das ist eines unserer besten Alben"

Der Queen-Gitarrist hält das 1995 erschienene Album „Made in Heaven“ für eines der besten Werke der Band – ein bewegender Abschied von Freddie Mercury
Heute Entertainment
06.07.2026, 21:23
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Queen galten stets als Perfektionisten im Studio. Mit ihrem musikalischen Anspruch und großem Engagement schufen sie zeitlose Hits, inspiriert von Vorbildern wie den Beatles und Led Zeppelin.

Als die Band nach dem Tod von Sänger Freddie Mercury die letzten gemeinsamen Aufnahmen abschloss, bedeutete das für viele Fans das Ende einer Ära.

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Gerade Mercury wirkte für viele unverwüstlich: Selbst in gesundheitlich schwierigen Zeiten konnte er mit Songs wie "The Show Must Go On" glänzen. Nach seinem Tod 1991 ehrten ihn Queen bei einem großen Gedenkkonzert im Wembley-Stadion. Dabei wurde deutlich, wie sehr Mercury die Musik- und Fanwelt geprägt hatte.

Wie das "Far Out Magazine" berichtet, wollten die verbliebenen Bandmitglieder Mercury mit „Made in Heaven“ ein musikalisches Vermächtnis schaffen. Das Album entstand auf Basis unvollendeter Aufnahmen, die Queen nach Mercurys Wunsch gemeinsam vollendete. Einige Stücke stammten zudem aus den Solo-Projekten der Bandmitglieder.

Emotionale Studioarbeit und bewegende Momente

Besonders berührend ist das Lied „Mother Love“, bei dem Brian May den letzten Vers einsingen musste, weil Mercury bereits zu krank war. May erklärte: „Ich denke, es ist eines unserer besten Alben, seltsamerweise, so viele gute Erfahrungen sind damit verbunden, und ich liebe das Album, ich kann es jederzeit auflegen.“

Die Arbeit an Mercurys letzten Gesangsaufnahmen sei für die Band emotional herausfordernd gewesen. May erinnert sich: „Und natürlich gab es Momente, in denen du Freddies Stimme 24 Stunden am Tag hörst, und das kann schwer sein. Du denkst plötzlich: ‚Oh Gott, er ist nicht mehr da, warum mache ich das?‘ Aber jetzt, nachdem ich das durchlebt habe, kann ich das Album hören, und es ist einfach Freude.“

Ein würdiger Abschied von Freddie Mercury

Im Gegensatz zu anderen posthumen Alben, die oft als Geldmacherei kritisiert werden, ist „Made in Heaven“ ein aufrichtiges Abschiedswerk.

Mercury dachte bis zuletzt an seine Fans und seine Kunst. Für Queen war dieses Album der letzte große Schritt – und wird von vielen als einer der stärksten Abschlüsse einer Bandkarriere angesehen.

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