Beatles-Legende verrät

McCartney spricht noch immer mit John Lennon

Paul McCartney (83) gibt zu seinem neuen Album tiefe Einblicke - und verrät, dass er in Gedanken bis heute mit seinem verstorbenen Freund redet.
Heute Entertainment
29.05.2026, 13:56
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Paul McCartney feiert diesen Freitag die Veröffentlichung seines 18. Soloalbums "The Boys of Dungeon Lane". Die Platte nimmt die Hörer mit auf eine Reise in McCartneys Kindheit und in seine ersten musikalischen Jahre in Liverpool.

In einem Interview gibt der Ex-Beatle nicht nur Einblicke in das neue Werk, sondern auch in seine bis heute besondere innere Verbindung zu John Lennon, der 1980 erschossen wurde.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Wie "Guardian" berichtet, beschreibt McCartney eine Art fortlaufendes Zwiegespräch mit seinem verstorbenen Bandkollegen. Wenn er heute Songs schreibt oder sich an Liverpool erinnert, habe er das Gefühl, Lennon würde unmittelbar verstehen, worum es geht.

Auch George Harrison fehlt ihm

"In meinem Kopf setzt es sich fort, auch wenn von der anderen Seite keine Antwort mehr kommt", so der 83-Jährige. Mit zunehmendem Alter werde ihm immer deutlicher, dass nach und nach mehr Menschen aus seinem Umfeld verschwinden.

Auch George Harrison, der 2001 verstarb, fehle ihm sehr. Lennon und Harrison seien prägende Bezugspunkte seines Lebens gewesen. McCartney ordnet den Verlust nüchtern ein: Das sei keine Ausnahme, sondern Teil des Älterwerdens.

John Lennon wurde am 8. Dezember 1980 ermordet.
imago/ZUMA Press

Erinnerung an den ersten Radio-Hit

Der Musiker erinnert sich auch an den Moment, als 1963 der Beatles-Song "Love Me Do" zum ersten Mal im Radio lief. Er wisse noch genau, wo er damals war: "Ich bin einfach weitergefahren, begeistert. Das war etwas", erzählt McCartney.

Das neue Album richtet den Blick auf seine Kindheit im Liverpool der Nachkriegsjahre. Dabei zieht der Künstler Verbindungen zur Gegenwart: "Ich finde es unmöglich, das nicht mit der aktuellen Situation in der Ukraine oder Gaza in Verbindung zu bringen, wo jeden Moment Bomben fallen könnten."

{title && {title} } red, {title && {title} } 29.05.2026, 13:56
Jetzt E-Paper lesen