Rocklegende stirbt mit 78

Spielte mit Hendrix, den Stones – Dave Mason ist tot

Er prägte den Sound der Rockgeschichte – und stand doch selten selbst im Rampenlicht: Gitarrist Dave Mason ist im Alter von 78 Jahren gestorben.
Jochen Dobnik
22.04.2026, 19:09
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Er spielte sich unauffällig, aber unüberhörbar in die Musikgeschichte: Nun ist der britische Gitarrist Dave Mason im Alter von 78 Jahren gestorben.

Seine Familie bestätigte den Tod via Instagram und schrieb, er sei "friedlich in seinem Lieblingsstuhl" eingeschlafen. "Ein Bilderbuch-Ende – zu seinen eigenen Bedingungen."

Seinen großen Durchbruch feierte Mason Ende der 1960er-Jahre als Mitgründer der britischen Rockband Traffic.

Mit Songs wie "Hole in My Shoe" und "Feelin’ Alright?" schrieb er dort Musikgeschichte. Letzterer Titel wurde später vielfach gecovert – unter anderem von Joe Cocker.

Traffic veröffentlichte elf Alben und landete mehrfach in den US-Top-Ten, bevor sich die Band 1974 zunächst auflöste.

Parallel startete Mason seine Sololaufbahn. Bereits sein Debütalbum "Alone Together" (1970) schaffte es in die US-Charts, später folgte mit "Let It Flow" ein Platin-Erfolg samt Hit "We Just Disagree".

Auch sein letztes Werk "A Shade of Blues" erschien noch 2025 – kurz bevor er sich nach rund 60 Jahren auf der Bühne aus gesundheitlichen Gründen aus dem Tourleben zurückzog.

Masons Name steht auch hinter einigen der größten Klassiker der Rockgeschichte. Sein Spiel ist zu hören auf "All Along the Watchtower" von Jimi Hendrix, auf "Street Fighting Man" der Rolling Stones sowie auf "Listen to What the Man Said" von Paul McCartney.

Auch auf "All Things Must Pass" von George Harrison ist seine Gitarrenarbeit zu hören – ebenso wirkte er an Aufnahmen von Eric Clapton und Michael Jackson mit.

2004 wurde Mason gemeinsam mit Traffic in die "Rock and Roll Hall of Fame" aufgenommen. Der Musiker hinterlässt seine Ehefrau Winifred Wilson und seine Tochter Danielle.

Mit seinem Tod verliert die Rockwelt einen Musiker, dessen Spiel auf vielen der größten Aufnahmen der Musikgeschichte weiterlebt.

{title && {title} } dob, {title && {title} } 22.04.2026, 19:09
Jetzt E-Paper lesen