Nächster Tiefschlag für FIFA-Boss Gianni Infantino! Wie die "New York Post" unter Berufung auf Insider berichtet, habe Trump seine Anrufe nicht entgegengenommen. Demnach habe sich der höchste Fußball-Funktionär nach dem Scheitern seines umstrittenen Investorendeals Unterstützung aus dem Weißen Haus erhofft.
Der 56-Jährige steht seit seinem gescheiterten Plan, Anteile an den kommerziellen Rechten der Weltmeisterschaften an private Investoren zu verkaufen, massiv unter Druck. Nach heftiger Kritik von Verbänden und Funktionären musste die FIFA das Vorhaben zurückziehen. Laut dem Bericht soll sich Infantino mittlerweile "isoliert" fühlen.
Auch sportpolitisch gerät der FIFA-Boss immer stärker ins Abseits. Zuletzt forderte Spaniens Liga-Präsident Javier Tebas offen seinen Rücktritt und erklärte, der Weltfußball brauche "eine neue Führung". Gleichzeitig prüft die UEFA nach eigenen Angaben rechtliche Schritte gegen die FIFA und hatte den Weltverband sogar aufgefordert, sämtliche Unterlagen rund um den Investorendeal zu sichern.
Hinter den Kulissen soll deshalb bereits intensiv über eine mögliche Nachfolge diskutiert werden. Als mögliche Kandidaten gelten unter anderem UEFA-Präsident Aleksander Čeferin, CONCACAF-Chef Victor Montagliani, FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström sowie PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi. Zwar ist die nächste FIFA-Präsidentenwahl erst für März 2027 angesetzt, doch Beobachter schließen inzwischen auch einen vorzeitigen Machtwechsel nicht mehr aus.
Eine Stellungnahme der FIFA zu den Berichten über die erfolglosen Kontaktversuche zu Donald Trump gab es zunächst nicht.