Brite schleppte irakische Familie nach Österreich

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SymbolfotoBild: LPD Burgenland

In Kittsee ging der Polizei ein englischer Schlepper ins Netz: Er hat versucht, vier Menschen illegal nach Österreich zu bringen. Der Brite befindet sich in Haft.

Bei den Schwerpunktkontrollen der österreichischen Polizei an den Grenzen ist am frühen Freitag Morgen ein britischer Schlepper ins Netz der Fahnder gegangen.

Die Polizei hatte kurz hinter dem Grenzübertritt Kittsee auf der Nordost Autobahn (A6) einen Pkw aus dem Verkehr gefischt: Der Lenker, ein 42-jähriger englischer Staatsbürger, konnte sich mit einem gültigen englischen Reisepass ausweisen. Ganz anders sah es allerdings bei den vier weiteren Insassen des vollen Vans – ein Mann (28), eine Frau (26) und zwei Kinder im Alter von zwei und drei Jahren – aus.

Da sich diese Personen gegenüber den einschreitenden Beamten nicht legitimieren konnten, wurden diese irakischen Staatsbürger festgenommen und in das Competence Center Eisenstadt eingeliefert. Bei den anschließenden polizeilichen Einvernahmen belasteten die Geschleppten den Schlepper dahingehend, dass dieser sie in Budapest aufgenommen und ihnen den Transport bis nach Deutschland versprochen habe. Für diese Fahrt hatten sie bereits einen vierstelligen Euro-Betrag bezahlt.

Der englische Tatverdächtige wurde wegen des Verdachtes der Schlepperei festgenommen und über Auftrag der Staatsanwaltschaft in eine Justizanstalt eingeliefert. (red)

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