Fussball

Briten-Bank sperrt Chelsea alle Konto- und Kreditkarten

Die Sanktionen der britischen Regierung gegen Roman Abramowitsch werden immer heftiger. Nun wurde das Klub-Konto gesperrt.
20 Minuten
11.03.2022, 21:54

Es kommt immer dicker für den amtierenden Champions-League-Sieger. Nun wurden nach angaben von "Sky Sports" die Klub-Kreditkarten des FC Chelsea von der Barclays Bank vorübergehend gesperrt, nachdem Roman Abramowitsch von der britischen Regierung sanktioniert worden war.

Wie das Online-Portal weiter schreibt, können zurzeit Mitarbeiter des Londoner Fußball-Klubs nicht auf ihre Firmenkreditkarten zurückgreifen. Heute Abend wurde berichtet, dass das Barclays-Bankkonto des Vereins eingefroren wurde. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass sämtliche Vermögenswerte des 55-Jährigen Klubbesitzers Roman Abramowitsch eingefroren wurden, inklusive des FC Chelsea.

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Der geplante Verkauf des Premier-League-Dritten, womit Abramowitsch das Geld aus dem Verein herausziehen und in Sicherheit bringen wollte, ist so zumindest vorerst geplatzt. Auch für Chelsea selbst hat die Sanktionierung des Eigentümers direkte Konsequenzen: Die Londoner behalten zwar die Sportlizenz, um weiterhin als Fußballverein tätig zu sein. Allerdings darf Chelsea bis auf weiteres keine Tickets mehr verkaufen. Nur Dauerkarten und bereits verkaufte Eintritte behalten ihre Gültigkeit. Auch Transfers, Vertragsverlängerungen und Fanartikel-Verkäufe sind bis auf weiteres untersagt.

Die britische Regierung bestätigt: "In Anbetracht der erheblichen Auswirkungen, die die heutigen Sanktionen auf den Chelsea Football Club haben würden, und der möglichen Folgewirkungen, hat die Regierung heute Morgen eine Lizenz veröffentlicht, die es Chelsea erlaubt, eine Reihe von fussballbezogenen Aktivitäten weiterzuführen."